Zumba – Training oder Tanz? Beides!

Quelle: Flickr "oObsessed"

 

Woher kommt Zumba?

Mitte der 90er Jahre vergisst der Aerobic-Trainer Alberto Perez die Musik für seinen Kurs. Der Kolumbianer holt stattdessen eine seiner Kassetten aus dem Auto und improvisiert dazu das Workout. Die neue Variante macht den Teilnehmern so viel Spaß, dass Alberto beschließt von nun an die Musik zu wechseln und klassische Aerobic-Übungen mit heißen Südamerikanischen klängen zu vermischen. Soweit die Legende hinter dem Megatrend Zumba.

Inzwischen wird das gute Laune Workout laut Angaben des Konzerns von rund 14 Millionen Menschen in 185 Ländern ausgeübt. Lizensierte Kursleiter gibt es in jeder größeren Stadt. Es werden DVDs, Musik, Videospiele und Merchandise für Damen und Herren verkauft. Zumba wurde zu erfolgreichsten Fitness-Marke der Welt.

 

Warum ist das Tanz-Workout so beliebt?

Zunächst einmal weil es keine Altersbeschränkung für Teilnehmer gibt. Kurse für Kinder werden genauso angeboten, wie Kurse für Erwachsene. Auch Senioren nehmen die Kurse in Anspruch. Zudem erfordert Zumba keinerlei tänzerische Vorkenntnisse. Wer neu dabei ist, macht die Übungen vereinfacht und auf seine eigene Weise. Richtig oder falsch gibt es nicht. Je fortgeschrittener die Teilnehmer sind, desto mehr kommen Hüften und Arme ins Spiel. Das Koordinieren der Bewegungen erfordert also ein wenig Übung.

Aus sportlicher Perspektive ist Zumba ein gutes Gesamtpaket. Es kombiniert verschiedene Elemente aus dem Fitness-Bereich: Aerobic, Koordination sowie die Inanspruchnahme der Muskeln und des Herz-Kreislauf-Systems. Durch die zahlreichen fließenden Bewegungen werden Muskelgruppen am ganzen Körper trainiert. Das in der Regel einstündige Workout verbrennt dadurch Fett und fördert die Ausdauer. Je mehr sich die Teilnehmer trauen ihre Hüften kreisen zu lassen, die Arme und Beine einzusetzen, desto effizienter wird das Training.

Durch den bunten Mix aus verschiedenen lateinamerikanischen Tänzen wie Samba, Salsa und Flamenco sowie Aerobic, Hip-Hop- und Bauchtanz, entsteht eine große Vielfalt an Bewegungen. Diese hilft das Körpergefühl zu verbessern.

Der wichtigste Faktor für den Erfolg von Zumba ist aber wohl, dass das Workout so viel Spaß macht. Gute Laune, heiße Rhythmen und die Gruppendynamik der Kurse motivieren am Ball zu bleiben und sich von vom heimischen Sofa zu lösen. Der Spaß am Training soll also stets im Vordergrund stehen.

 

Na, Lust auf Bewegung?

Wo der nächste Zumba-Kurs in deiner Umgebung stattfindet erfährst du hier. Zudem gibt es im Netz vielerorts Zumba-DVDs für das Training zu Hause.

Ein kurzes Einsteigervideo mit den ersten Bewegungen zum Mittanzen findest du gleich hier:

 

 

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